KTDI · KI trifft die Industrie← Zur KTDI-Hauptseite
KI trifft die Industrie

Digitales Lern- und Ausbildungszentrum

Industrielle Zukunft verstehen und technische Zusammenhänge durch eigenes Handeln entdecken.

Hier ergänzen wir die berufliche Ausbildung durch virtuelle technische Erprobung. Jugendliche der Klassen 9/10 erhalten einen angeleiteten Einstieg zur Berufsorientierung. Der erste Lernraum zeigt am Akkuschrauber, wie mechanische und elektrische Komponenten zusammenwirken.

Zukunftsbild eines Lern- und Erlebniszentrums mit offenen Werkstätten und Begegnungsräumen
Unsere Vision eines digitalen Lern- und Ausbildungszentrums. Die Konzeptvisualisierung zeigt die Entwicklungsrichtung von „KI trifft die Industrie“: Ausbildung stärken und technische Zusammenhänge virtuell erproben. Das Bild zeigt ein Zukunftsbild, keinen bereits bestehenden Standort.

Was wir vorhaben

Für wen entsteht das Zentrum?

Auszubildende: technische Kompetenzen vertiefen und die betriebliche Ausbildung durch virtuelle Lernbausteine ergänzen.

Klasse 9/10: technische Berufsfelder kennenlernen und mit Anleitung erste Zusammenhänge erproben.

Wir wollen ein digitales Lern- und Ausbildungszentrum entwickeln, in dem Auszubildende technische Zusammenhänge verstehen, praktische Entscheidungen begründen und ihre Fähigkeiten vertiefen. Ausbildungsbetriebe und Berufsschulen sollen Aufgaben aus ihrer Praxis einbringen und die Lernbausteine gemeinsam mit uns prüfen. So verbinden wir berufliche Qualifikation mit industrieller Unternehmensentwicklung.

Wir beginnen digital: Der Akkuschrauber macht einen ersten Teil dieser Idee schon heute erlebbar. Schritt für Schritt sollen daraus weitere Lernräume und Möglichkeiten zur gemeinsamen Erprobung entstehen.

Die Geschichte unseres Zentrums

Ankommen und eigene Möglichkeiten entdecken

Die vier Erlebnisräume beschreiben unseren geplanten Weg. Die Bilder aus dem Handwerkskonzept machen die Idee anschaulich. Für KTDI entwickeln wir daraus Aufgaben und Lernwelten mit industriellem Bezug.

Jugendliche betreten einen offenen Lernraum mit Technik und Begegnungsflächen
Konzeptvisualisierung aus „KI trifft das Handwerk“.
01 · FUTURE LOUNGE

Ankommen. Neugierig werden.

Am Anfang steht die Neugier: Was verändert sich in unserer Arbeitswelt, und welche Möglichkeiten habe ich darin? Die Future Lounge soll mit anschaulichen Beispielen Lust auf Technik und die industrielle Zukunft wecken.

Auszubildende entdecken neue technische Möglichkeiten für ihren Beruf. Jugendliche der Klassen 9/10 können hier einen angeleiteten Zugang zur industriellen Arbeitswelt erhalten.

Konzeptioneller Bereich · Inhalte im Aufbau

Jugendliche diskutieren technische Modelle in einem gemeinsamen Lernforum
Konzeptvisualisierung aus „KI trifft das Handwerk“.
02 · KI-FORUM

Verstehen und Fragen stellen.

Aus dem ersten Staunen werden Fragen: Wie funktioniert KI? Wo hilft sie Menschen und Unternehmen? Welche Grenzen müssen wir beachten? Im KI-Forum sollen Lernende gemeinsam diskutieren und eigene Einschätzungen begründen.

Fachwissen und Verantwortung gehören zusammen. Menschen geben die Richtung und prüfen technische Antworten.

Konzeptioneller Bereich · Inhalte im Aufbau

Jugendlicher entwickelt am Laptop ein Modell, neben ihm stehen Werkstücke und ein Roboterarm
Konzeptvisualisierung aus „KI trifft das Handwerk“.
03 · KI DESIGN LAB

Selbst gestalten und erproben.

Hier vertiefen Auszubildende ihre technischen Fähigkeiten. Sie untersuchen Bauteile, begründen Einbauentscheidungen und prüfen, wie Komponenten zusammenwirken. Das KI Design Lab soll dafür eine virtuelle Werkstatt bieten.

Unser erster Schritt ist bereits nutzbar: Am Akkuschrauber kannst du Bauteile erkunden, montieren und anschließend Funktion und Fehler verstehen.

Erster Demonstrator verfügbar

Akkuschrauber-Lernraum betreten
Jugendliche mit VR-Brillen erleben eine virtuelle Arbeitswelt
Konzeptvisualisierung aus „KI trifft das Handwerk“.
04 · VR EXPERIENCE

Eintauchen und weiterdenken.

Wie fühlt sich eine technische Lösung im Raum an? Wie sieht ein Arbeitsplatz aus, bevor ich ihn selbst betrete? VR Experience soll künftig industrielle Arbeitswelten und technische Zusammenhänge räumlich erlebbar machen.

Die gezeigte Handwerksszene veranschaulicht die Lernidee. Für KTDI sollen passende industrielle Szenarien entstehen. Bildschirmangebote sollen den Zugang auch ohne VR-Brille ermöglichen.

Entwicklungsrichtung · Noch keine VR-Anwendung

Was als Zukunftsbild beginnt, bekommt mit jedem Lernbaustein einen konkreten Inhalt. Der Akkuschrauber ist unser erster Schritt. Probiere ihn aus und entdecke, wie aus einzelnen Komponenten ein funktionierendes Produkt wird.

KI Design Lab · Lernraum Mechatronik

Wie funktioniert ein Akkuschrauber?

Dein Auftrag: Untersuche den Aufbau, montiere die Komponenten und prüfe die Funktion. Finde anschließend heraus, warum sich der Antrieb oder das Bohrfutter nicht bewegt.

Wozu?
Das Zusammenspiel von Energie, Bewegung und mechanischen Schnittstellen verstehen.
Für wen?
Hauptzielgruppe: Mechatronik-Auszubildende zur fachlichen Vertiefung. Ergänzend: Jugendliche der Klassen 9/10 mit angeleiteter Erprobung zur Berufsorientierung.
Was kannst du üben?
Bauteilfunktionen erklären, Baugruppen zusammenfügen und eine Störung anhand ihrer Auswirkungen eingrenzen.

Dein Weg durch die virtuelle Werkstatt

  1. Auftrag verstehenEinleitung und Lernziel kennenlernen.
  2. Bauteile untersuchenAufgaben und Schnittstellen der Komponenten entdecken.
  3. MontierenNeun Bauteile und Baugruppen in die bereitstehende Gehäuseschale einsetzen.
  4. Prüfen und erklärenAntrieb testen, eine Störung diagnostizieren und die Reparatur prüfen. Begründe deine Diagnose mit dem beobachteten Energie- oder Bewegungspfad.

Das vereinfachte Lernmodell dient der Anschauung. Die fachliche und didaktische Validierung mit Lehrkräften und Ausbildungspartnern ist der nächste Entwicklungsschritt.

KI · Ethik · Verantwortungsvolle Begleitung

Welche Rolle spielt KI im Ausbildungszentrum?

KI soll Lernen unterstützen, technische Erklärungen zugänglich machen und zum eigenen Nachdenken anregen. Auszubildende entwickeln dabei ihr fachliches Urteil. Ausbildende und Lehrkräfte begleiten den Lernprozess.

Zur Entwicklung gehören deshalb von Anfang an klare Regeln und eine fachliche Begleitung. Die folgenden Bausteine zeigen, wie wir KI und Verantwortung im Zentrum zusammenführen wollen.

Heute · Erster Demonstrator

Simulation mit festen Lernhinweisen

Der Akkuschrauber nutzt hinterlegte Verständnisfragen und feste Rückmeldungen. Er macht Montage, Energiefluss und Fehlersuche anschaulich. Eine KI-Lernbegleitung ist noch nicht angebunden.

Entwicklungsrichtung

KI als Lernbegleitung

Eine spätere KI kann Erklärungen an den Lernstand anpassen, Rückfragen stellen und bei der Suche nach Zusammenhängen unterstützen. Lernende prüfen die Hinweise am Modell und begründen ihre Entscheidungen selbst.

Konzeptbild: Menschen besprechen gemeinsam einen verantwortungsvollen KI-Einsatz
Konzeptvisualisierung zu Verantwortung, Ethik und Datenschutz.
Grundbaustein · Verantwortung

KI braucht klare Regeln. Der Mensch bleibt verantwortlich.

Für uns gehört verantwortungsvoller KI-Einsatz zur Gestaltung des Lernangebots. Diese Grundsätze sollen die Auswahl und Erprobung künftiger Anwendungen begleiten:

Menschenorientierung
KI unterstützt das Lernen. Sie ersetzt weder das eigene Denken noch die persönliche Ausbildungsbegleitung.
Datenschutz
Vor einem KI-Einsatz klären wir, welche Daten benötigt werden, wer darauf zugreifen darf und wie lange sie gespeichert werden.
Fairness und Transparenz
Lernende sollen erkennen können, wann KI beteiligt ist. Hinweise sollen verständlich sein und unterschiedliche Lernvoraussetzungen berücksichtigen.
Verantwortung
Menschen prüfen fachliche Aussagen und entscheiden über Lernziele, Bewertung und Freigaben.

So könnte KI beim Akkuschrauber helfen:

„Der Motor dreht, das Bohrfutter steht. Welche Verbindung würdest du jetzt prüfen – und warum?“

Die geplante Lernbegleitung führt mit Rückfragen zur eigenen Diagnose. Auszubildende beobachten das Modell und erklären ihre Entscheidung. Dieses Beispiel beschreibt eine zukünftige Funktion.

Konzeptbild einer interdisziplinären Gesprächsrunde zu Datenschutz, Fairness, Transparenz und Verantwortung
Konzeptvisualisierung des vorgesehenen Ethikrats.
Grundbaustein · Ethikrat und Begleitung

Ein Ethikrat soll die Entwicklung begleiten.

Im Konzept ist ein begleitender Ethikrat vorgesehen. Er soll unterschiedliche Perspektiven zusammenbringen und Empfehlungen für den Pilot und die Weiterentwicklung des Zentrums erarbeiten.

  • Ausbildung und Pädagogik: Lernziele, Verständlichkeit und passende Unterstützung für Auszubildende und Klasse 9/10 prüfen.
  • Industrie und Praxis: Fachliche Richtigkeit, realistische Aufgaben und den Bezug zur betrieblichen Ausbildung beurteilen.
  • Datenschutz und Recht: Den Umgang mit Lern- und personenbezogenen Daten sowie klare Nutzungsregeln prüfen.
  • Technologie und Verantwortung: Grenzen der KI, nachvollziehbare Rückmeldungen und Risiken untersuchen.

Die Runde soll Rückmeldungen aus der Praxis aufnehmen und Verbesserungen empfehlen. Die Projektverantwortlichen entscheiden über die Umsetzung.

Konzeptioneller Baustein · Besetzung und Arbeitsweise werden mit Partnern abgestimmt.

Neue KI-Funktionen sollen zunächst mit Ausbildungsbetrieben und Lehrkräften fachlich und didaktisch erprobt werden. Dabei wollen wir auch Auszubildende einbeziehen und ihre Erfahrungen für die Weiterentwicklung nutzen.

Lernen und Unternehmensentwicklung

Technische Aufgaben verbinden Menschen und Industrie

Unternehmen sollen künftig Aufgaben aus ihrer Praxis und Anforderungen an Kompetenzen einbringen. Auszubildende können daran ihre Kompetenzen vertiefen. Jugendliche der Klassen 9/10 erhalten einen angeleiteten Einstieg. Rückmeldungen aus Berufsschulen, allgemeinbildenden Schulen und Ausbildungsbetrieben sollen die Lernräume verbessern.

Wie übertragen wir die Lernidee aus dem Handwerk?

Wir übernehmen die Erlebnisräume und die Grundidee: Interesse wecken, eigenes Ausprobieren ermöglichen und Menschen auf ihrem Entwicklungsweg begleiten. Für KTDI richten wir Aufgaben und Beispiele auf industrielle Produkte und Arbeitswelten aus.